Getting Ready – die schönsten Bilder vor der Trauung
Der ruhigste Teil des Tages
Das Getting Ready – das Anziehen, Schminken und Vorbereiten – ist für viele Paare der intimste und ehrlichste Moment des Hochzeitstages. Hier entstehen Bilder, die später besonders berühren.
Was vorbereiten?
- Brautkleid auf Bügel hängen
- Schuhe, Schmuck, Parfum, Einladung bereitlegen
- Aufgeräumter Raum mit viel Tageslicht
- Sektgläser bereitstellen
- Eltern oder beste Freundin mit dabei
Tipps fürs Bild
Wählt einen hellen Raum mit großen Fenstern. Vermeidet Hotelzimmer mit Spiegelschränken (Reflexionen!). Plant 90 Minuten Foto-Zeit ein.
Warum das Getting Ready oft die besten Bilder bringt
Viele Paare unterschätzen diesen Teil des Tages – aus meiner Sicht ein Fehler. Beim Getting Ready ist die Stimmung am ehrlichsten. Die Trauzeugin lacht, die Mutter weint heimlich, der Bräutigam bindet die Krawatte zum dritten Mal neu. Das sind die Momente, die später in der Galerie am häufigsten betrachtet werden.
Welcher Raum funktioniert für Bilder
Ich brauche viel Tageslicht, helle Wände und Platz, ohne Möbel umstellen zu müssen. Hotels mit großen Fenstern (Schloss Dürnstein, Steigenberger Krems, Loisium Langenlois) eignen sich hervorragend. Wenn ihr zu Hause vorbereitet, räumt das Zimmer am Morgen leer – schon eine Wasserflasche im Hintergrund kann ein perfektes Bild ruinieren.
Zeitplan, der nicht stresst
Ich plane fürs Getting Ready 90 Minuten ein – 60 für die Braut, 30 für den Bräutigam. Das Brautkleid wird idealerweise 30 Minuten vor Abfahrt zur Trauung angezogen, damit Zeit für Detail- und Familienbilder bleibt. Make-up und Frisur sollten zu diesem Zeitpunkt bereits fertig sein.
Details, die ich immer fotografiere
Brautkleid auf einem Bügel vor dem Fenster, Schuhe, Ringe, Parfüm, Einladung. Diese stilllebenartigen Bilder erzählen die Vorgeschichte eures Tages. Legt sie morgens für mich bereit – das spart 20 Minuten Suchen.
Was ich morgens als erstes mache
Ich komme 90 Minuten vor dem Anziehen des Brautkleids. Erste 15 Minuten: Detailfotos in Ruhe – Schuhe, Ringe, Parfüm, Brautstrauß (wenn er schon da ist), Einladung. Dann beobachte ich, lasse die Szene laufen, fotografiere Trauzeuginnen, Mutter, Make-up-Artistin bei der Arbeit. Die schönsten Bilder entstehen, wenn ich nicht inszeniere, sondern dokumentiere.
Drei Dinge, die das Getting Ready visuell ruinieren
- Plastikflaschen, Pizzakartons und Kleidersäcke im Hintergrund
- Buntes künstliches Licht (kalte Deckenleuchten) statt Tageslicht
- Zu viele Personen im Raum – jeder will helfen, niemand bewegt sich
Mein Tipp: Bittet eure Trauzeugin, vor dem Anziehen 10 Minuten aufzuräumen. Drei kleine Handgriffe verändern jedes Bild.
Was das Getting Ready für den Bräutigam bedeutet
Männer behandeln diesen Teil oft stiefmütterlich. Schade, weil hier oft die ehrlichsten Bildmomente entstehen: gemeinsames Frühstück mit Trauzeugen, das Krawatten-Binden, der Moment, in dem der Bräutigam zum ersten Mal komplett angezogen vor dem Spiegel steht. Ich nehme mir bewusst 30 Minuten Zeit dafür – auch wenn es "nur" um eine kurze Vorbereitung geht.
Mein Schlusswort
Plant das Getting Ready nicht als Wartezeit, sondern als ersten echten Programmpunkt eurer Hochzeit. Es ist die Stunde, in der ihr noch nicht performen müsst – und genau das macht es so wertvoll für die spätere Galerie.
Persönlich begleitet, nicht abgearbeitet
Wenn ihr nach diesem Beitrag das Gefühl habt, dass viele Fragen rund um Getting Ready – die schönsten Bilder vor der Trauung noch offen sind, dann schreibt mir. In einem kostenlosen Kennenlerngespräch – telefonisch, per Video oder gerne persönlich in meinem Atelier in Spitz an der Donau – nehme ich mir Zeit, um eure Hochzeit, eure Vorstellungen und eure Zweifel anzuhören. Ich begleite seit über 200 Hochzeiten Paare in Wachau, Niederösterreich, Wien und im Weinviertel – und ich weiß, dass die wichtigsten Entscheidungen selten in einem Artikel fallen, sondern im echten Gespräch.
Eure Hochzeit verdient mehr als generische Ratschläge. Sie verdient jemanden, der zuhört, bevor er fotografiert. Wenn euch mein Stil und meine Art zur Begleitung anspricht, freue ich mich, von euch zu hören.
Weiterlesen im Journal: First Look vor der Trauung – Pro & Contra für moderne Paare · Tagesablauf einer Hochzeit – realistische Zeitplanung Stunde für Stunde · Persönliches Kennenlerngespräch vereinbaren